Wissenschaft – Lehre – Familie – Kunst
Sprache, Entwicklung und Kommunikation begleiten mich seit vielen Jahren – in meiner wissenschaftlichen Arbeit, in der Lehre und im persönlichen Leben.
Mich fasziniert, wie Kinder Sprache erwerben, wie Menschen Wissen entwickeln, reflektieren und miteinander in Beziehung treten. Da Kommunikation ein solch entscheidendes Element im menschlichen Zusammenleben darstellt, beschäftigten mich Fragen dazu, wie Bildung, Kommunikation und Gesundheitsversorgung so gestaltet werden kann, dass Menschen verstehen, mitentscheiden, sich entwickeln und teilhaben können.
Dies ist auch ein entscheidender Punkt für mich im therapeutischen Handeln und in der Lehre, Menschen darin zu unterstützen, sich persönlich weiter zu entwickeln.
Was mich geprägt hat
Fragen von Bildung, Chancengerechtigkeit und Zugehörigkeit haben meinen Blick früh geprägt. Verlust und Krankheit sowie deren Auswirkungen auf Familien gehören zu meinem eigenen Erfahrungsschatz und haben damit eine persönliche Bedeutung für mich. Ich komme nicht aus einer klassischen Akademikerfamilie und mein Weg in die Wissenschaft war nicht selbstverständlich. Meine Familiengeschichte ist unter anderem von Landwirtschaft, Flucht und Vertreibung geprägt aber auch von buntem und lebendigem Familienleben, sozialen Werten, Freiheitsgedanken und der Überzeugung, dass Bildung, Haltung und humanitäre Werte der Schlüssel für ein gutes Miteinander und persönliche Erfüllung sind.
Diese Werte tragen mich als Therapeutin, Dozentin und als Mensch. An der Universität hat sich für mich eine neue Welt eröffnet – eine, die ich bis heute sehr liebe.
Als Mutter von zwei Kindern kenne ich darüber hinaus die vielfältigen Perspektiven, Herausforderungen und Erfahrungen, die mit Familienleben, kindlicher und eigener Entwicklung verbunden sind.
Die Erfahrungen und mein Lebensweg prägen meinen Blick auf Menschen, Fragestellungen und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Was mir wichtig ist
Wissenschaftliches Denken bedeutet für mich, neugierig zu sein, Fragen kritisch zu prüfen und Erkenntnisse nachvollziehbar zu begründen; sich selbst zu hinterfragen und zu reflektieren, logische Sachverhalte zu verstehen, Informationen zu prüfen. Gute wissenschaftliche Praxis, intellektuelle Offenheit und ein respektvoller Umgang miteinander sind mir dabei besonders wichtig.
Gleichzeitig interessieren mich die Menschen hinter den wissenschaftlichen Fakten und Fragestellungen. Gerade in Bildung und Gesundheitsversorgung geht es nicht allein um Wissen, sondern auch um Verständigung, Vertrauen und Teilhabe, Chancengerechtigkeit sowie um persönliches Wachstum und gemeinsames Lernen.
Und abseits der Wissenschaft?
Ein wichtiger Ausgleich zu meiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Kunst. Im kreativen Gestalten finde ich Ruhe und Freiheit sowie zu mir. Auch Musik, das Tanzen und Spaziergänge mit unserem Hund in der Natur gehören zu den Dingen, die mir Kraft geben und bei denen ich einen klaren Kopf bekomme.
Wissenschaft und Kreativität sind für mich keine Gegensätze. Beide leben von Neugier, Offenheit und dem Wunsch, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.














